Bühnenverein erhält vom Bund 5,6 Millionen Euro für Kinder- und Jugendprojekte

Im laufenden Jahr geht das Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ in die zweite Förderphase. Ziel des Programms ist es, Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ungehinderten Zugang zu kultureller Bildung zu ermöglichen, teilte der Deutsche Bühnenverein jetzt in Köln mit. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingesetzte Jury hat dem Bühnenverein für die Förderjahre 2018 bis 2022 Fördergelder von 5,6 Millionen Euro zugesprochen.

Theater und Orchester können sich ab jetzt wieder um Förderung bewerben. Unter dem Titel „Zur Bühne“ organisiert der Deutsche Bühnenverein seit 2013 lokale Bündnisse für Bildung. Dabei reiche das Angebot vom Schnuppertag in der Theaterwerkstatt über Workshops in der Schneiderei bis hin zu ganzen Theaterinszenierungen und Ferienprojekten an den Theatern und Orchestern.

Bündnisse von mindesten drei institutionellen Partnern initiieren dabei außerschulische Projekte für Kinder und Jugendliche, die in finanziellen, sozialen oder bildungsbezogenen Risikolagen aufwachsen. Damit soll ein wirksamer Beitrag dazu geleistet werden, den in Deutschland ausgeprägten Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg abzuschwächen.

Insgesamt umfasst das Bundesprojekt „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums ein Fördervolumen von 250 Millionen Euro und wird deutschlandweit von 30 Verbänden umgesetzt. Es gibt folgende Antragsfristen beim Bühnenverein für das Jahr 2018:

4. März (Projektstart in 2018), 6. Mai (Projektstart in 2018) und 14. Oktober Projektstart ab Januar 2019). - Andreas Rehnolt