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tanzhaus nrw feierte zwanzigjähriges Bestehen mit einem Festakt

 

Im Beisein der nordrhein-westfälischen Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat das tanzhaus NRW am Donnerstagabend mit einem Festakt in Düsseldorf sein zwanzigähriges Bestehen gefeiert. Das tanzhaus in der NRW-Landeshauptstadt ist eine international renommierte Institution, die laut Pfeiffer-Poensgen „seit langer Zeit Pionierarbeit leistet, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene an die Sparte Tanz heranzuführen."

Dafür stellt das Land eine jährliche Fördersumme von rund 520.000 Euro bereit. Quasi als Geburtstagsgeschenk hat der Kulturausschuss der Stadt Düsseldorf vor wenigen Tagen entschieden, dem weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Haus 108.000 Euro für eine neue Brandmelde- und Schließanlage, sowie 40.000 Euro zur Feststellung  weiterer Sanierungsmaßnahmen zu geben. Dafür dankte bei der Geburtstagsfeier auch die seit 2014 amtierende Intendantin Bettina Masuch.

Sie verwies unter anderem darauf, dass das tanzhaus nrw ein „öffentlicher Ort für soziale Begegnung und Innovation" sei, der neue Formen von Kunst und ästhetischer Erfahrung ermögliche und zudem lokale Anbindung mit globaler Perspektive verbinde. Choreografen und Choreografinnen arbeiten im tanzhaus laut Masuch „nicht mehr mit dem Rücken zur Welt, sondern in Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Rolle in den Gesellschaften der Gegenwart."

Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) und die Generalsekretärin der Kunststiftung NRW, Ursula Sinnreich, lobten am Donnerstagabend die langjährigen Verdienste des tanzhauses nrw um die Bedeutung und Anerkennung des Tanzes. Im Anschluss an die Reden zum Jubiläum stand das Stück Rosas danst Rosas der belgischen Kompanie Rosas von Anne Teresa De Keersmaeker auf dem Programm -  mit Musik vonThierry De Mey und Peter Vermeersch.

Rund 166.000 Besucherinnen und Besucher zwischen zwei und 95 Jahren kommen jährlich ins tanzhaus nrw. Stadt und Land geben der Einrichtung jährlich eine institutionelle Förderung in Höhe von insgesamt 1,8 Millionen Euro.  – Andreas Rehnolt