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Max Ernst Museum in Brühl zeigt Ausstellung zum Werk von Robert Wilson

„The hat makes the man" (Der Hut macht den Mann) lautet der Titel einer Ausstellung im Max Ernst Museum in Brühl. Die bis zum 26. August terminierte Schau zeigt Arbeiten des 1941 in Texas geborenen Künstlers Robert Wilson. Der US-amerikanische Theaterregisseur, Bühnenbildner, Lichtdesigner und Videoartist zählt zu den vielseitigsten und international bekanntesten Theaterkünstlern der Gegenwart, hieß es vor dem Start. 

In seinen Inszenierungen von Einstein on the Beach, Black Rider oder Der Sandmann erschafft er traumartige Welten in einer reduzierten, durch effektvolle Lichtführung geprägten Ästhetik. Die Schau ist „eine Hommage an Max Ernst  und den Surrealismus", so die Ausstellungsmacher. Gezeigt werden eigene Arbeiten von Wilson, Requisiten seiner Theaterinszenierungen sowie Werke aus seiner Privatsammlung und der Watermill-Collection.

Ausgehend von einer Fotografie, die Max Ernst 1937 in seinem Pariser Atelier zeigt, hat Wilson für das Museum eine ortsspezifische Installation entwickelt, die den Ausstellungsraum in eine Art surreale Kunst- und Wunderkammer verwandelt. Dabei kombiniert er Zeitgenössisches und ethnologische Objekte, Inuit-Figuren, Masken, Schuhe, Stühle, Fotografien, Skizzen und Schriftstücke. Die Zusammenstellung folgt einer eigenen assoziativen Logik, die das Gewohnte ins Magische, Fremde und Seltsame entrückt.  – Andreas Rehnolt