Duisburger Akzente zum Thema „Utopien“ starten am Samstag

Unter der Schirmherrschaft von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) startet am Samstag (16. März 2019) in Duisburg das diesjährige Kulturfestival „Akzente“. Die inzwischen 40. Ausgabe des Festivals beginnt mit dem Shakespeare-Stück „Romeo und Julia“ im Theater der Revierstadt und ist bis zum 7. April terminiert. Das übergreifende Thema lautet diesmal „Utopien“.

„Auch ein vereintes, friedliches Europa und ein stabiler demokratischer Rechtsstaat auf deutschem Boden waren lange Zeit ein Traum, allemal nach dem Zweiten Weltkrieg, dessen Ausbruch vor 80 Jahren wir in diesem Jahr gedenken“, so Laschet in seinem Grußwort zum Festivalstart. Aktuell, „in dieser Zeit, in der unsere parlamentarische Demokratie und die europäischen Ideale von Populisten jeglicher Couleur verächtlich gemacht und bekämpft werden, in der den Menschen Lügen und Illusionen als Heilslehren verkauft werden, ist es wichtiger denn je, klar Position zu beziehen, und das nicht nur auf der politischen Bühne“, so der nordrhein-westfälische Ministerpräsident weiter. Die Duisburger Akzente würden in diesem Sinne auch diesmal wieder Maßstäbe setzen.

Im Rahmen des diesjährigen Festivals findet auch wieder das Akzente-Theatertreffen statt. Dazu reisen unter anderem das Deutsche Theater Berlin mit der Produktion „Macht und Widerstand“ von Ilija Trojanow und das Thalia Theater Hamburg mit der Inszenierung „Jeder stirbt für sich allein“ nach Hans Fallada an. Außerdem zeigt das Burgtheater Wien das Stück „Die Welt im Rücken“ nach dem Roman von Thomas Melle. 

Zum Kulturfestival zählen zudem Tanz, Performances, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Operndarbietungen, Filme, Vorträge, Diskussionen und Rundgänge. Die diesjährigen Akzente enden am 7. April mit einem Waldspaziergang unter dem Titel „Utopien und Legenden im Duisburger Wald“, bei dem zwei Experten über Geschichten und Mythen des Waldes in der Revierstadt berichten werden. - Andreas Rehnolt