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Preis des Körber Studio Junge Regie 2019 geht an Felix Krakau

Mit dem Preis des 16. Festival Körber Studio Junge Regie ist jetzt die Inszenierung „Peer Gynt“ nach Henrik Ibsen (Text und Regie Felix Krakau) von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main ausgezeichnet worden. Das Festival gilt als wichtigste Plattform für den Regienachwuchs im deutschsprachigen Raum.

Erzählt wird Ibsens ‚Peer Gynt‘, und dadurch wird das ‚Prinzip Peer Gynt‘ - Sei du selbst! - erzählt, angewandt auf die Lebenswelt der jugendlichen Performerinnen und Performer in Zeiten von Authentischsein auf der Bühne“, befand die Jury. Die Produktion hatte am 16. Dezember letzten Jahres am Düsseldorfer Schauspielhaus Premiere (theater:pur-Besprechung hier). Krakau hatte das Stück als Bürgerbühnenproduktion mit Düsseldorfer Jugendlichen auf die Bühne gebracht.

Der mit einem Produktionskostenzuschuss von 10.000 Euro dotierte Preis der Körber-Stiftung unterstützt den Gewinner bei einer neuen Regiearbeit an einem Stadt- oder Staatstheater bzw. alternativ in der Freien Szene. Krakau, geboren 1990 in Hamburg, studierte Theaterregie in Frankfurt am Main und als Gast Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Von 2016 bis 2018 absolvierte er im Rahmen des Studiums eine Regieassistenz am Düsseldorfer Schauspielhaus. Seitdem inszeniert er in Düsseldorf, am Schauspielhaus Wien und an der Neuköllner Oper Berlin.

Insgesamt zwölf Nachwuchsregisseurinnen und -regisseure stellten während des fünftägigen Regieschultreffens vom 12. bis 16. Juni im Thalia in der Gaußstraße ihre Inszenierungen vor. Neben den Theaterhochschulen in München, Hamburg, Berlin, Essen, Frankfurt, Hildesheim, Gießen, Ludwigsburg, Wien, Zürich und Salzburg nahm die Theater- und Filmhochschule Budapest als internationale Gasthochschule außer Konkurrenz teil. - Andreas Rehnolt