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Essener Philharmoniker spenden für Deutsche Orchesterstiftung

Die Essener Philharmoniker zeigen sich in Zeiten der Coronakrise solidarisch mit ihren freiberuflichen Kolleginnen und Kollegen: Gemeinsam mit Generalmusikdirektor Tomás Netopil und Intendant Hein Mulders hat das Orchester nach eigenen Angaben vom Mittwoch dem Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung eine größere Summe gespendet. Das Geld kommt freischaffenden Musikerinnen und Musikern zugute, die aufgrund der derzeitigen Einstellung aller Kulturveranstaltungen keine Einnahmen mehr haben.

Die Sammelaktion der Essener Philharmoniker ist noch nicht abgeschlossen, weitere Spenden an die Stiftung sind also möglich. Mit ihrem solidarischen Beitrag folgen die Essener Philharmoniker einem bundesweiten Spendenaufruf der Deutschen Orchesterstiftung. Darin heißt es, dass im Gegensatz zu festangestellten Künstlern die Lage der freiberuflichen Musikerinnen und Musiker viel dramatischer sei: „Sie verlieren für die kommenden Monate ihre Lebensgrundlage. Sie haben keine Lohnfortzahlung. Keine Auftritte, kein Unterrichten, kein Geld. Nur wenige haben Rücklagen oder eine familiäre Absicherung." Die Orchesterstiftung will helfen, die Zeit bis zur Einrichtung eines staatlichen Fonds zu überbrücken. Denn, so die Stiftung: „Für viele könnte diese Hilfe zu spät kommen.“ - Andreas Rehnolt