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Intendant des Düsseldorfer Schauspiels erhält Lessing-Preis des Freistaates Sachsen

Intendant Wilfried Schulz erhält den Lessing-Preis 2021 des Freistaates Sachsen. Schulz war von 2009 bis 2016 Intendant am Staatsschauspiel Dresden und ist aktuell Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses. Das Kuratorium begründete seine Entscheidung damit, dass er in Dresden den Begriff des Stadttheaters zu neuem Leben erweckt und ihn mit neuer Bedeutung gefüllt habe. Das Theater entwickelte sich unter seiner Leitung zu einem Ort des Diskurses, das sich mit den Themen der Stadt auseinandersetzte. Der Preis wird am 26. November in Kamenz überreicht. 

Der Lessing-Preis des Freistaates Sachsen zeigt nach den Worten von Staatsministerin Barbara Klepsch, „dass das Erbe Lessings und der Aufklärung hier immer noch lebendig ist." Die künstlerischen Mittel mögen heute andere sein, die Botschaft sei dieselbe, die uns der Verfasser des Nathan überliefert hat“ – „der humanistische Blick auf den Menschen, auf jeden Menschen, die Achtung vor seiner Würde und vor seiner Einzigartigkeit," so Klepsch weiter. „Wichtig ist es, denen eine Stimme zu geben, die sonst oft überhört werden, und uns, das Publikum, auf berührende Weise zur Einfühlung und zum Nachdenken anzuregen.Dies tue mit zeitgenössischen künstlerischen Mitteln auch Wilfried Schulz, der Lessing-Preisträger", so die Staatsministerin. - Andreas Rehnolt