Förderung für Kulturkathedralen im Ruhrgebiet
NRW-Kulturministerin Ina Brandes (CDU) hat jetzt in Bochum die Förderbescheide für das Jahr 2026 an Kultur Ruhr überreicht. Rund 18 Millionen Euro für Ruhrtriennale, Chorwerk Ruhr, Tanzlandschaft Ruhr und Urbane Künste Ruhr werden vergeben, teilte das Ministerium mit. Musik, Schauspiel, Tanz und Kunst machten aus den spektakulären Industrie-Bauten des Reviers Kathedralen der Kultur. Die Kultur Ruhr GmbH präsentiert seit vielen Jahren mit Ruhrtriennale, Chorwerk Ruhr, Tanzlandschaft Ruhr und Urbane Künste Ruhr ein einzigartiges, hochkarätiges, zeitgenössisches und spartenübergreifendes Kulturangebot.
Kulturministerin Ina Brandes: „Die Kombination von Hochkultur mit Show und Spektakel hat sich zu einem Markenzeichen der Kultur Ruhr entwickelt. Künstlerische Exzellenz und Einzigartigkeit erreichen wir am besten dann, wenn wir schon bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Kunst und Kultur wecken. Das ist beispielhaft mit Chorwerk Ruhr gelungen, das heute zu den Spitzenchören Deutschlands zählt. Dazu gehört auch die ‚Junge Triennale‘, die als fester Bestandteil der Ruhrtriennale besonders das junge Publikum anspricht". Von der Förderung der Kultur Ruhr profitiere der fachkundige Kulturkenner ebenso wie das Publikum von morgen," so die Ministerin weiter.
Vera Battis-Reese, Geschäftsführerin der Kultur Ruhr GmbH dankte dem Land NRW. „Wir freuen uns, auch in 2026 ein herausragendes Programmangebot für die Menschen der Region und unser nationales und internationales Publikum anbieten zu können“, sagte Battis-Reese. Rund 77.000 Besucherinnen und Besucher zählte die Ruhrtriennale im vergangenen Jahr. Und die Tickets stoßen auch in diesem Jahr auf hohe Nachfrage. - Andreas Rehnolt