Übrigens …

Konsolidierung der Finanzen des Schauspiel Düsseldorf

Die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf und das Land NRW haben jetzt angekündigt, die Finanzen des Schauspielhauses Düsseldorf überprüfen zu lassen. Die finanzielle Situation der gemeinsam von Stadt und Land finanzierten Schauspiel GmbH müsse stabilisiert werden, hieß es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. 

Die Geschäftsführung der Neue Schauspiel - GmbH habe auf mehrfache und intensive Nachfrage im dafür zuständigen Prüfungsausschuss weder zu den Fehlbeträgen noch zur Liquiditäts- und Wirtschaftsplanung die notwendige Transparenz herstellen können. Deshalb habe NRW-Kulturministerin Ute Schäfer als derzeitige Vorsitzende des Aufsichtsrates in Abstimmung mit dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers, eine sofortige Sonderprüfung der wirtschaftlichen Situation durch eine Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft veranlasst.

Sobald der Abschlussbericht vorliege, werde eine solide Bewertung der Fakten vorgenommen.. Unabhängig davon hat der Aufsichtsrat bereits in seiner Sitzung vom 20. November beschlossen, die Aufsichtsratsvorsitzende zu ermächtigen, im Einvernehmen mit dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Maßnahmen zur Entwicklung und Umsetzung eines Konsolidierungs- und Restrukturierungskonzeptes durch ein externes Beratungsunternehmen zu treffen.

In der anstehenden Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Düsseldorf steht die Situation des Theaters auf der Tagesordnung. Dem Vernehmen nach müssen Stadt und Land  ihre Subventionen uminsgesamt 5,43 Millionen Euro erhöhen, um das bestehende Defizit des Hauses auszugleichen. Die Lücke ist angeblich auf Mindereinnahmen im den vergangenen Spielzeiten, Mehrausgaben im laufenden Betrieb und bei der Gebäudesanierung zurückzuführen. - Andreas Rehnolt